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Projekt Deißlingen 20X

Rückblick 2017

30.10

Kleine Handwerker bauen Drachen

Die Herbstmonate sind ideal, um Drachen steigen zu lassen. Einen Drachen selbst zuweiterlesen ...

26.10

Hagelabwehrflieger

Mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro unterstützt die Volksbankweiterlesen ...

20.10

Verabschiedung Carola Schmohl

Wir bedanken uns bei Frau Carola Schmohl, als Verbundpartnerin der R+V Versicherung,weiterlesen ...

22.07

Anna Spadinger ist Landessiegerin

Beim 47. Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ mit dem Mottoweiterlesen ...

17.07

Joachim Hengstler neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Deißlingen.weiterlesen ...

14.07

Rückblick Generalversammlung

Die Volksbank Deisslingen hat während der Generalversammlung am Freitag einweiterlesen ...

11.07

Herzlichen Glückwunsch

Wir gratulieren Hanna Köller und Marioara-Elena Dorn  zum erfolgreichenweiterlesen ...

20.06

Die Volksbank Deisslingen bedankt sich bei langjährigen Mitglieder für ihre Treue

Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Deisslingen, Joachimweiterlesen ...

16.05

Zeitungspatenschaft

Das gedruckte Papier hat bei uns einen hohen Stellenwert, täglich halten sich dieweiterlesen ...

05.05

Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar besucht Stuttgarter Börse

Deißlingen. Die Volksbank Deisslingen organisierte jetzt für Schülerweiterlesen ...

03.04

Bilder über Freundschaft - Ortssieger ausgezeichnet

„Freundschaft ist … bunt!“ lautete das Motto des 47.weiterlesen ...

22.03

Vier Prozent Dividende für die Mitglieder

Wir haben im Geschäftsjahr 2016 unseren Wachstumskurs fortgesetzt. Das betreuteweiterlesen ...

04.03

Spaß im Schnee

Bei unserer diesjährigen Skiausfahrt nach Ischgl kamen 35 Ski- undweiterlesen ...

25.01

Schüler schaffen es sogar bis in den Tresorraum

Deißlingen. Die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau steht bei Jugendlichenweiterlesen ...

17.01

Herzlichen Glückwunsch

Wir gratulieren Frau Lea Schwaderer zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zurweiterlesen ...

Rückblick 2016

29.12

Siegerballon flog bis nach Italien

320 Luftballons haben Kinder und Jugendliche im Rahmen der Weltsparwoche steigenweiterlesen ...

22.12

VR-GewinnSparen - Hauptgewinn aus der Sonderziehung Dezember 2016

Auf einen unvergesslichen Abend beim Besuch der Stuttgarter Musical-Produktionen darfweiterlesen ...

13.12

Magische Wintermomente im Europa-Park

Deißlingen/Rust

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Rückblick 1970

01.01

Herzlich Willkommen!

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Deißlingen. Die Volksbank Deisslingen und die Gemeinde Deißlingen gehen bei der Förderung der regionalen Wirtschaft neue Wege. Unter der Überschrift „Projekt Deißlingen 20X“ wenden sich die Partner gezielt an Wachstumsunternehmen. Für Tech-Firmen wollen die Volksbank Deisslingen und Bürgermeister Ralf Ulbrich ein Gebäude mit regional einzigartigem Konzept im Gewerbegebiet Breite bereitstellen.

„Zielgruppe sind Unternehmen, deren Geschäftsmodell nachweislich funktioniert und die den zweiten Schritt gehen wollen“ erläutert Ulbrich. Diese Unternehmen stehen oft vor der richtungsweisenden Frage, wie sie das begrenzte Kapital investieren, ergänzt Vorstandssprecher Christoph Groß von der Volksbank. Investitionen in moderne Maschinen, den Vertrieb oder vielversprechende Entwicklungsprojekte oder Prozessverbesserungen sollten dabei an erster Stelle stehen, statt wertvolles Kapital in Gebäude zu binden. Deshalb hat die Volksbank das Projekt initiiert, das die Gemeinde mit der Bereitstellung eines passenden Grundstücks unterstützt.

Mit der Ausweitung des Personalbestandes und des Geschäfts müssen Unternehmen Strukturen wie Empfang, Sozialräume, Poststelle, Besprechungszimmer mit modernen Kommunikationsmitteln und vieles mehr schaffen. Schließlich erfordert die Ausweitung der Produktion häufig erweiterte Flächen. An dieser Stelle sehen Bank und Gemeinde die Chance, echten Mehrwert zu offerieren: „Unternehmen, die sich gerade in der Wachstumsphase auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und weder Kapital noch Aufwand für Randaktivitäten aufbringen müssen, werden erfolgreicher als andere sein,“ formuliert es Vorstandsmitglied Steffen Schlenker. 

Architekt und Stadtplaner Prof. Dipl. Ing. Sebastian Zoeppritz (Stuttgart) sieht den Standort im Schnittpunkt von  Autobahn A 81 und Bundesstraße B 27 als optimal erreichbar, und von beiden Achsen aus auch für die Vorbeifahrenden präsent. So kann eine leichte Erschließung mit einer wirksamen Außendarstellung verbunden werden. „In direktem Bezug zum Ballungsraum Stuttgart kann auf deutlich günstigere Bauland- , Bau- und Arbeitskosten gesetzt werden“, zählt er einige Vorteile auf.

Mit einem Neubau wird ein positives Image auch durch die Gebäudequalität unterstützt, und es kann maßgenau auf die Anforderungen der zukünftigen Nutzer eingegangen werden. Dies bietet entscheidende Vorteile gegenüber der Nachnutzung von aufgelassenen Betrieben. Ein flexibles Konzept wird im Zuge der Entwicklung in Abstimmung mit den Nutzern ausgeformt und abschnittweise konkretisiert werden. Das Büro Zoeppritz hat unterschiedliche Modelle auf die gegebene Grundstückssituation vorgeplant. In jedem Fall erlaubt ein skalierbares Raumkonzept das modulare Wachstum der Unternehmen, während die Dienstleistungen zentral angesiedelt für alle Mieter zur Verfügung stehen. „Im Unterschied zu einem Gründerzentrum, aus dem Unternehmen nach der Konsolidierungsphase ausziehen müssen, basiert das Projekt Deißlingen 20X auf einer langfristigen Entwicklungsperspektive“ erklären beide Initiatoren den Ansatz.

Die im Projekt inkubierten Unternehmen können unter mehreren Optionen wählen: Miete, Erweiterung, späterer Kauf des benötigten Gebäudeteils oder auch die Aussiedlung in ein eigenes Gebäude sind denkbar. Deißlingen verfügt über genügend Entwicklungsmöglichkeiten, um Unternehmen Gewerbeflächen anbieten zu können. „Natürlich wollen wir die Firmen dann bei uns behalten, es geht um Arbeitsplätze, den Erhalt der Infrastruktur und natürlich auch Gewerbesteuer“ macht Ulbrich aus der Motivation der Gemeinde kein Geheimnis.

Für die Volksbank Deisslingen geht es darum, neue Geschäftsfelder zu erarbeiten und als regionale Bank die regionale Wirtschaft zu versorgen. „Daneben hat das Projekt besonderen Charme, weil es den genossenschaftlichen Gedanken der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen widerspiegelt“ befinden Groß und Schlenker. Auf alle Fälle handelt es sich um ein Konzept, das so im ländlichen Raum einmalig sei und somit in Sichtweite des Testturms in Rottweil durchaus Leuchtturm-Charakter besitzt.

Mit interessierten Unternehmen steht die Gemeinde bereits in Kontakt, für den Bau des Gebäudes können sich Ulbrich und die Volksbankvorstände auch einen externen Investor vorstellen. Derzeit hat man noch nicht die kritische Menge an potenziellen Mietern zusammen, die Akquise läuft auf vielen Ebenen. „Wir sind nicht unter Zeitdruck, wenn man ein solches Projekt startet, müssen die Rahmenbedingungen umfassend geklärt sein“, befinden Bank und Gemeinde, die sich in einer Chancengemeinschaft sehen.

Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, unterstützt die Idee, denn die kleinen Unternehmen von heute sind die großen Arbeitgeber von morgen: „Die Umsetzung von Deißlingen 20X wäre eine wertvolle Bereicherung der regionalen Wirtschaftsförderung“. Es gebe viele Hilfestellungen für Gründer, die Förderung junger Wachstumsunternehmen stellt die passende Ergänzung dar.